Personelle Veränderungen Juni 2019

„Lang dauernd ist es.
Baut Häuser und wohnt darin!
Und pflanzt Gärten und esst ihre Früchte!“

(Jeremia 29, 28)

„Lang dauernd ist es“ – die Zeit von Moni Egger auf der Fachstelle Katechese – Medien. Dies mag ein Gedanke zu Beginn der Tätigkeit auf der Fachstelle gewesen sein, als Moni Egger im August 2010 als neue Mitarbeiterin in der Aus- und Weiterbildung von katechetisch Tätigen mit einem 50%-Pensum „herzklopfenfroh“ anfing. Der Prophet Jeremia richtet seine Worte an das im Babylonischen Exil lebende, jüdische Volk. Bestimmt ist die Zeit für Moni Egger auf der Fachstelle in Aarau kein Leben im babylonischen Exil gewesen. Zuerst ging es in den Anfangsjahren für die gebürtige Ostschweizerin darum, im Aargau heimisch zu werden, „an Haus und Garten“ der Fachstelle mitzubauen.

Der Anfang gelang sehr gut und nach fast vier Jahren wurde Moni Egger am 1. August 2014 durch die kantonalkirchlichen Gremien zur Fachstellenleiterin berufen. Nun konnte sie mit einem höheren Pensum „Haus und Garten“ der Fachstelle noch deutlicher prägen: Das theologische „Fundament“ der Fachstelle wurde gestärkt, der „Garten“ der Praxis sehr gepflegt. Die Festigung der ökumenischen modularen Ausbildung („ModulAar“) und die Lancierung neuer Projekte wie der „LeRUKa“ und die „Katechese für Kleinkinder und ihre Familien“ waren auch für die Stellenleitung vielfältig herausfordernd. So ist es nicht verwunderlich, dass Moni Egger – neben ihren weiteren Engagements als Hebräisch-Dozentin an der Universität Luzern, als freischaffende Märchenerzählerin und FAMA-Redaktorin – im Frühjahr 2018 die Fachstellenleitung wieder abgab, um als Fachmitarbeiterin in der Aus- und Weiterbildung und in der Projektarbeit kreativ weiterwirken zu können und „Übergänge und Wechsel“ zu initiieren und vorzubereiten.

Die publizistische Arbeit in (Religions-) Pädagogik und Theologie, die Vermittlung und insbesondere die Reflexion der Praxis waren Moni Egger stets wichtig. Für beide Schwerpunkte ist Moni Egger nach neun Jahren im Aargau beruflich sehr gut gerüstet, wenn sie Ende Juni 2019 die Fachstelle verlassen wird. Die Arbeit an „Haus und Garten“ der Fachstelle in Aarau – sie „wird noch lange dauern“ und sichtbar sein. Dafür sei ihr im Namen des ganzen Teams der Fachstelle Katechese – Medien und bestimmt aller katechetisch Tätigen im Kanton Aargau aufs Herzlichste gedankt und Gottes Segen für Ihren weiteren beruflichen wie persönlichen Lebensweg gewünscht.

Dr. Joachim Köhn, Fachstellenleiter

2019-04-10T08:17:37+00:00