Vielen Dank, dass ich mich in diesem Beitrag kurz vorstellen und einige Fragen beantworten darf. Ich bin Daniel Poltera-von Arb, werde in den nächsten Tagen 46 Jahre alt, wohne mit meiner Familie in Neuendorf SO und arbeite als neuer Fachmitarbeiter in der Fachstelle Katechese-Medien Aarau. Vor gut zwanzig Jahren liess ich mich in Luzern am Katechetischen Institut zum Katecheten ausbilden und war seither in verschiedenen Kirchgemeinden und Pastoralräumen des Bistums Basel tätig. Ich bin gerne mit Menschen auf dem Weg und schätze die Zusammenarbeit in Teams. Die Auseinandersetzung mit Fragen zu Religion und Glauben finde ich äusserst spannend und die zeitgemässe und menschennahe Vermittlung von Glaubensinhalten sind mir ein Anliegen.

Daniel Poltera-von Arb

Wir haben Daniel gebeten, die nachfolgenden Fragen zu beantworten.

Hast du Wünsche an das Team der Fachstelle?

Ein erster Wunsch ist ja bereits in Erfüllung gegangen, nämlich, dass ich künftig Teil dieses Teams sein darf. Darüber freue ich mich sehr! Aber natürlich wäre es schön, wenn mich meine neuen Teamkolleginnen an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben lassen und mir in der Startphase dabei helfen, Stolpersteine zu umgehen und nicht in jedes Fettnäpfli zu treten. Und natürlich wäre ich auch dankbar dafür, wenn sie mit meinem Ostschweizer Dialekt gut zurecht kommen.

Du wirst auf der Fachstelle in unterschiedlichen Aufgabenbereichen tätig sein, worauf freust du dich besonders?

Da ich noch gar nicht so richtig abschätzen kann, was alles mich genau erwartet, freue ich mich besonders darauf, mit vielen verschiedenen Menschen in unterschiedlichen Teams und Gremien zusammenzuarbeiten. Sei es, um aus Ideen interessante Weiterbildungen zu kreieren oder gemeinsam in den Ausbildungsmodulen zu unterrichten. Besonders freue ich mich aber auch die Arbeit mit künftigen Katechetinnen und Katecheten und meinen damit verbundenen Perspektivenwechsel.

Hast du Ideen für attraktive Weiterbildungen in der Zukunft?

Ich habe bereits vor meinem Bewerbungsprozess festgestellt, dass das Weiterbildungsangebot der katholischen und reformierten Landeskirchen im Kanton Aargau sehr gross und attraktiv ist. Daran möchte ich gerne anknüpfen und weitere tolle Angebote auf die Beine stellen. Wichtig für mich ist, herauszufinden, was den Religionsunterrichtenden dient und ihnen in ihrer konkreten Arbeit hilft. Dafür möchte ich mir Zeit nehmen und bin gespannt auf die Begegnungen mit Menschen aus den Pfarreien und die Meinung und Erfahrung meiner Kolleginnen und Kollegen.

Wie sieht für dich guter Religionsunterricht zukünftig aus?

Ich habe während meiner Jahre als Katechet und Verantwortlicher für die Katechese im Pastoralraum erleben dürfen, mit wie viel Herzblut und Hingabe die Katechetinnen Religionsunterricht erteilen und sich in der Katechese engagieren und ich bin davon überzeugt, dass guter Religionsunterricht immer dort geschieht, wo der Funke überspringt. Wenn etwas vom eigenen Feuer für „die Sache Jesu“ – wie es in einem Lied heisst – für die Kinder und Jugendlichen erfahrbar wird, ist der Religionsunterricht gut. Und die Fachstelle trägt dazu bei, dass er noch besser wird, in dem sie auszubildenden oder bereits ausgebildeten Katechetinnen und Katecheten das Werkzeug zur Vermittlung der Inhalte und vieles andere mit auf den Weg gibt, damit das Feuer weiterbrennt oder auch die Glut neu angefacht werden kann.

Herzlichen Dank für das Interview!